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– KÖLN (MedCon/sw) – Das Institut für Medizin-Ökonomie und Medizinische Versorgungsforschung an der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH) stellte einen Leitfaden für die Wahltarife der gesetzlichen Krankenkassen vor.
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– BERLIN (MedCon/sw) – Die Diskussion um den Gesundheitsfonds und seinen Folgen reißt nicht ab. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat den Kassen vorgeworfen, sie würden die Neuregelungen aus Angst vor Transparenz ablehnen. Dies geht aus einem Bericht der Stuttgarter Nachrichten hervor.
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– HANNOVER (MedCon/nec) – Gerade hat sich die Regierungskoalition auf einen einheitlichen Beitragssatz für gesetzlich Krankenversicherte geeinigt, da zeichnet sich bereits ab, dass die 15,5 Prozent letztendlich vielleicht doch nicht reichen. Ein Grund: Die Ausgaben für Arzneimittel steigen trotz Allzweckwaffe Rabattvertrag scheinbar immer weiter, allein um 6,2 Prozent bei der mit rund zwei Millionen Versicherten viertgrößten Krankenkasse in Deutschland, der KKH. ...
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– BERLIN (MedCon/sw) – Wie der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen gegenüber der MedCon-Redaktion andeutete, begrüßen die Kassen im Kern das geplante Insolvenzgesetz. Die Kassen selbst sind nicht so glücklich darüber ...
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– KÖLN (MedCon/sw) – Einige Krankenkassen haben begonnen, ihre Versicherten um ein Foto für die neue elektronische Versichertenkarte zu bitten. Die meisten sind nach eigenen Angaben mit dem Rücklauf zufrieden, auch wenn die eingesandten Fotos nicht immer der Realität entsprechen.
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– SIEGBURG (MedCon/ms) – Die meisten Ersatzkassen sind mit den bisherigen Ergebnissen der hausarztzentrierten Versorgung unzufrieden. Deshalb wollen sie die Verträge zum Ende des Jahres beenden und die Hausarztversorgung neu ausschreiben.
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– BERLIN (MedCon/sw) – Mit dem Start des Gesundheitsfonds 2009 fällt auch der Startschuss zum Wettbewerb um die besten Leistungen. Die Kassen rüsten sich für den Wettkampf.
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HAMBURG (dpa) - Die Continentale Betriebskrankenkasse mit Sitz in Dortmund schließt sich zum Jahreswechsel mit der BKK Philips aus Hamburg zusammen. Dies teilten die Versicherungen am Montag mit. Die neue Krankenkasse wird «Die Continentale BKK» heißen und in Hamburg sitzen. Die Krankenkassen begründeten den Zusammenschluss mit gestiegenen Herausforderungen durch den Gesundheitsfonds, der im Januar eingeführt werden soll. Durch den Zusammenschluss werde die Position im Markt gestärkt, hieß es. Die Betriebskrankenkasse wird rund 17 800 Versicherte (4126 von der Continentale BKK, 13.639 von der BKK Philips) haben.
KARLSRUHE (MedCon) - Mit seinem Versuch, das Potenzmittel Viagra auf Rezept von der Krankenkasse bezahlt zu bekommen, ist ein Diabetiker beim Bundesverfassungsgericht gescheitert. Die Karlsruher Richter lehnten seine Beschwerde als unzulässig ab, weil seine Anwältin die verfassungsrechtlichen Bedenken nicht ausreichend begründet habe. In dem Beschluss machte eine Kammer des Ersten Senats deutlich, dass der Leistungskatalog der Krankenkassen auch nach wirtschaftlichen Erwägungen bestimmt werden darf. "Die gesetzlichen Krankenkassen sind nicht von Verfassungs wegen gehalten, alles zu leisten, was an Mitteln zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit verfügbar ist", heißt es in dem Beschluss. (dpa)
03.03.2008 (dpa/th) - Die medizinische Behandlung von Landesbeamten hat den Freistaat Thüringen im vergangenen Jahr rund 51 Millionen Euro gekostet. Im Vergleich zu 2006 seien sowohl bei den aktiv im Landesdienst stehenden Beamten als auch bei den bereits pensionierten Versorgungsempfängern die Pro-Kopf-Ausgaben für die sogenannte Beihilfe gestiegen, teilte das Finanzministerium auf Anfrage mit. In Thüringen gibt es rund 38.000 Landesbeamte. Sie sind in der Regel nicht gesetzlich, sondern privat krankenversichert. Im Fall einer ambulanten oder stationären medizinischen Behandlung bekommen sie vom Land einen Anteil der Therapiekosten erstattet.
21.02.2008 (dpa) - Krankheiten und Unfälle von Arbeitnehmern verursachen laut "Bild"-Zeitung jährlich insgesamt 400 Millionen Fehltage und wirtschaftliche Ausfälle und Schäden von hochgerechnet 65 Milliarden Euro. Das Blatt (Mittwoch) beruft sich auf den Bericht "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2006" der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, der sich auf Wirtschaftsunternehmen und den öffentlichen Dienst bezieht. Die Zahl der Fehltage liege bei 11,6 pro Beschäftigtem und Jahr. Allein durch den Produktionsausfall entstünden Einbußen in Höhe von 36 Milliarden Euro. Nach vorläufigen Zahlen waren 2007 durchschnittlich 3,21 Prozent der Arbeitnehmer krank.
24.01.2008 (dpa) - Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen sind trotz Spargesetzen und Rabattverträgen zwischen Januar und September 2007 um 5,3 Prozent auf rund 21,5 Milliarden Euro gestiegen. Das ergibt eine neue Auswertung der Kassen, die die Techniker Krankenkasse (TK) am Mittwoch in Hamburg veröffentlichte. Der federführend für die Arzneimittelentwicklung zuständige Bundesverband der Betriebskrankenkassen erwartet, dass die entsprechenden Aufwendungen von 25 Milliarden Euro vom Vorjahr in der noch ausstehenden Gesamtrechnung 2007 auf rund 27,2 Milliarden Euro ansteigen. «Der Trend bestätigt sich», sagte Sprecher Florian Lanz.
23.01.2008 (Medcon/ms) - Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) lehnt die Kofinanzierung der umstrittenen Pflegstützpunkte ab. Die etwa 4000 geplanten Einrichtungen seien kein Garant für eine Erhöhung der Pflegequalität, sondern nur "Bürokratieaufbau". Viel mehr entscheidend sei der individuelle Rechtsanspruch auf Pflegeberatung. Außerdem warnt die PKV vor der Einführung eines Basistarifs in der privaten Pflegeversicherung analog zum Basistarif, der gegen den Umwillen der Versicherer von Gesetz wegen in die PKV eingeführt wurde.
09.01.2008 (dpa/lhe) - Krankenkassen müssen häusliche Krankenpflege auch dann bezahlen, wenn der Patient sie nicht zu Hause in Anspruch nimmt, so ein aktuelles Urteil des Hessischen Landessozialgerichts (Az: L 1 KR 110/06). Der an Epilepsie und Diabetes leidende Kläger arbeitet in einer Werkstatt für behinderte Menschen und muss jeden Mittag eine Insulininjektion erhalten, die er sich nicht selber setzen kann. Seine Krankenkasse hatte sich geweigert, die Kosten für eine Hilfe am Arbeitsplatz des Patienten zu übernehmen.
07.01.2008 (dpa) - Mehr als 100.000 bislang unversicherte Bürger sind nach Schätzung des Bundesgesundheitsministeriums bis zum Jahreswechsel wieder in gesetzlichen Krankenkassen gemeldet worden. Die zum April in Kraft getretene Gesundheitsreform hatte allen nicht versicherten Bürgern das Recht auf Rückkehr in die Kasse eingeräumt, in der sie zuletzt versichert waren. Davon machten nach Angaben des Ministeriums bis Anfang Dezember 69.060 Ex-Mitglieder Gebrauch. Einschließlich der mitversicherten Angehörigen genössen damit wieder 96.000 Menschen Versicherungsschutz.
28.12.2007 (dpa) - Nach Zahlen der Betriebskrankenkassen (BKK) sind in der deutschen Wirtschaft 2007 erstmals seit langem wieder mehr Fehltage wegen Krankheit gemeldet worden als im Vorjahr. BKK-Chef Wolfgang Schmeinck sagte der "Bild"-Zeitung: "Die Menschen gehen später in Rente und für viele wird die tägliche Arbeit immer stressiger. Dies können zwei Gründe dafür sein, dass erstmals seit über zehn Jahren der Krankenstand in Deutschland wieder ansteigt." 2006 hatten die Krankheitstage mit im Schnitt 12,4 Tagen auf dem tiefsten Stand seit 1976 gelegen.
10.12.2007 (MedCon/ms) - Nur eine Minderheit der internetaffinen Kassenpatienten sind mit dem Online-Angebot ihrer Krankenkasse zufrieden. Dies ist das Ergebnis der Studie "GKV-Versicherte im Netz" des Kölner Marktforschungsinstituts Psychonomics. Die GKV-Versicherten wünschen sich übersichtlichere Leistungs- und Beitragsübersichten, mehr Informationen zur Gesundheitsvorsorge, zu Krankheiten und Therapien sowie interaktive Tools wie eine Notdienstsuche. Insgesamt haben 45 Prozent der Versicherten die Website schon einmal besucht.
26.11.2007 (dpa) - Mehrere private Krankenversicherungen wollen ihre Beiträge im kommenden Jahr anheben. Beitragsanstiege von mehr als zehn Prozent seien nicht auszuschließen, sagte ein Sprecher der Krankenversicherung DKV in Köln der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Eine Sprecherin der Allianz erklärte, die Beitragserhöhung liege bei ihnen im Durchschnitt bei unter zwei Prozent. Bei der Debeka sollen die Beiträge nach Angaben eines Sprechers im Zusammenhang mit der normalen Leistungsanpassung für Frauen und Kinder steigen.
20.11.2007 (dpa/lni) - Mit Krafttraining für Senioren will die AOK
Niedersachsen die Pflege in Heimen verbessern und gefährliche Stürze
verhindern. Sie sind eine
der häufigsten Ursachen für die Pflegebedürftigkeit älterer Menschen.
Die AOK Niedersachsen will
vom neuen Jahr an Fachkräfte in den 1270 Pflegeeinrichtungen in
Niedersachsen speziell für die Sturzprävention schulen. Heimbewohner
sollen dann mit einem Trainingsprogramm ihr Gleichgewicht verbessern
und Kraftübungen machen.
09.11.2007 (dpa/ms) - Die Beitragseinnahmen der privaten Kranken- und Pflegeversicherung stiegen 2006 um 4,2 Prozent auf 28,5 Milliarden Euro. Bis Jahresende 2007 sei mit Einnahmen in Höhe von 29,2 Milliarden Euro zu rechnen, teilte der PKV-Verband mit. Die Zahl der Menschen mit einer vollen privaten Krankenversicherung ist bis Mitte 2007 auf rund 8,53 Millionen Menschen gestiegen. Allerdings ist im ersten Halbjahr 2007 der Zulauf zu privaten Krankenversicherungen mit 37.700 neuen Versicherten um fast ein Viertel zurückgegangen. Grund: Seit dem 2.2.2007 können Angestellte mit einem Gehalt über der Beitragsbemessungsgrenze erst nach drei Jahren in die PKV wechseln.
05.11.2007 (dpa/lnw) - Die Innungskrankenkassen haben im Oktober 2007 erstmals die Sechs-Millionen-Grenze bei der Versicherten-Zahl überschritten und damit einen Rekord erzielt. Nach stetigen Zuwächsen in den vergangenen Jahren zählten die 16 IKKs nun genau 6.014.742 Millionen Versicherte, teilte der IKK- Bundesverband am Freitag in Bergisch Gladbach bei Köln mit. Die Zahl setze sich zusammen aus gut 4,3 Millionen Mitgliedern und deren Familien-Angehörigen.
05.11.2007 (dpa) - Wer sich aus religiösen Gründen in ein anderes Krankenhaus verlegen lässt, hat die Kosten für den Transport selbst zu tragen. Das hat das Bundessozialgericht in Kassel entschieden. Die Bundesrichter wiesen damit die Klage eines Zeugen Jehovas ab, der sich von einer Augsburger Klinik in ein Krankenhaus nach Fulda verlegen lassen wollte, um eine Bluttransfusion zu vermeiden. Die Bundesrichter begründeten ihr Urteil damit, dass im vorliegenden Fall eine Verlegung aus medizinischen Gründen nicht vonnöten gewesen sei (Az.: B 1 KR 11/07 R).
29.10.2007 (MedCon/ms) - Die Techniker Krankenkasse (TK) plant eine Zusammenarbeit mit dem Marketing Verein Deutscher Apotheker (MVDA), dem Initiator der Linda-Apothekengruppe, um ihren Versicherten einen besonderen Service zu bieten. Die Kunden sollen zum Beispiel ein Rabattmedikament auf jeden Fall am gleichen Tag erhalten, wenn sie ihr Rezept bis 16 Uhr in der Apotheke abgeben. Ausführliche Aufklärung über die Rabattverträge und Gesundheitstests sollen weitere Serviceangebote sein, so der MVDA.
05.10.2007 (MedCon) - Wie ein Bericht des Stern belegt, setzt keine Krankenkasse die Rabattverträge so rigoros um wie die AOK: Sie spare dadurch rund 500 Millionen Euro. Dabei erzielen auch die anderen Kassen nennenswerte Einsparungen. So rechnet die IKK mit einer Einsparung in Höhe von 50 Millionen Euro. Dabei schloss die IKK Rahmenverträge mit einzelnen Pharmaunternehmen ab, und nicht wie die AOK über einzelne Wirkstoffe.
17.08.2007 (MedCon/ms) - Die DAK hat im
ersten Halbjahr 2007 einen Überschuss von gut neun Millionen Euro
erwirtschaftet, obwohl sie allein für Arzneimittel seit Jahresbeginn knapp
sieben Prozent mehr zahlen musste. Die Kasse führt dies unter anderem auf eine
effektive Vernetzung der Leistungen in über 320 IV-Verträgen zurück. Für Ende
2007 erwartet sie eine positive Haushaltsbilanz und geht davon aus, dass
der Beitragssatz auch im Jahr 2008 stabil bleibt.
15.08.2007 (MedCon) - Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) konnte ihre Mitgliederzahl im ersten Halbjahr 2007 um ein Prozent erhöhen und einen leichten Einnahmenüberschuss von 312.000 Euro erwirtschaften. "Wir sind mit diesem Ergebnis sehr zufrieden, denn immerhin hatten wir um 7,3 Prozent gestiegene Ausgaben für Arzneimittel und um knapp neun Prozent gestiegene Kosten beim Krankengeld zu verkraften", erklärt Ingo Kailuweit, Vorstandsvorsitzender der KKH. Der Beitragssatz von 13,9 Prozent werde in diesem Jahr auf jeden Fall stabil bleiben, betont Kailuweit.